Die Reise zum Markgrafenbau
(Bericht von Br. Jürgen T.)
Bei herrlichstem Herbstwetter und überfüllten Autobahnen – ein
verlängertes Wochenende dank des deutschen Einheitstages am 03. Oktober
stand bevor – machten sich einige Brüder der Loge Matteo-Alberti in Richtung
Süden auf. Gemeinsames Ziel war der Markgrafenbau Wildbad bei Burgbernheim
im schönen Frankenland. Den dreiflügeligen Fürstenbau hat der letzte Markgraf von
Ansbach, Cristian Friedrich Karl Alexander, vom Baukondukteur Carl Christian
Riedel als Jagdschloss 1789 bis 1790 errichten lassen, es aber tatsächlich nie
bewohnt. Angefangen hatte aber alles mit dem Umstand, dass die Loge „Zur
Weissen Lilie“ Ende der 60er Jahre ein Logenhaus suchte und ihr Bruder Gerd
S. bei einer Wanderung längs der Frankenhöhe vom rechten Weg abgekommen
war. Der Bruder erkannte in dem baufälligen Anwesen sofort exakt
das, wonach sich die Brüder der Loge sehnten: eine Baustelle irdischen Tuns. Es bedurfte keiner großen Überzeugungsarbeit, aber einer Prüfung
des Bauwerks auf Eignung und einiger Formalitäten mit der Gemeindeverwaltung
Burgbernheim, um den Markgrafenbau zur Heimstätte der „Weissen Lilien“ zu
machen. Es waren die Brüder Werner D, Jens-Uwe H, Burak E, Thorsten
M.-M, Karl-Heinz S. mit Partnerin und der Schreiber dieses Berichtes, die am
Freitag, den 30.09.2011 staubedingt erst am Abend den Markgrafenbau erreichten. Am nächsten Morgen ging es nach dem leckeren Frühstück mit zwei
Autos ins nahe gelegene Rothenburg ob der Tauber, wo wir als Gäste der Loge „Zu
den drei Türmen“ an einer eindrucksvollen Tempelarbeit teilnehmen konnten. Den Samstagnachmittag verbrachten die Brüder und die beiden
Schwestern auf dem Gelände des Markgrafenbaus, um dann das Abendessen im
Waldgasthof Wildbad einzunehmen, auf dessen Speisekarte u. a. Leckereien
wie Schäufele zu finden waren. Der Abend wurde gemütlich und - für einige der Brüder - relativ
spät im Markgrafenbau beendet, und am nächsten Morgen hieß es nach dem
Frühstück und den etwas später gereichten Weißwürsten Abschied nehmen von Uschi
und Ralf. Ein großes Dankeschön an die fantastischen Gastgeber – bis zum
nächsten Mal!
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Aktualisiert: 24.10.11 13:32 © Matteo Alberti 2002/2011 |